Das APR-Schulungsangebot
Ein Überblick über unsere Seminar- und Workshop-Themen für
interne und öffentliche Schulungen wird Ihnen auf Wunsch per
E-Mail zugeschickt.
Bei einem der ersten Beratungsprojekte bat der Auftraggeber und
Firmeninhaber darum dieses an sich abgeschlossene Projekt noch
über eine angemessene Zeit hinweg zu betreuen, um das System
durch Schulung der Mitarbeiter zu stabilisieren. Überrascht stellten
wir fest, dass die Abteilungsleistung im Rahmen dieser Schulung
noch über 8 Monate hinweg beachtlich anstieg.
Dies ermutigte mich neben Beratungs- und Durchführungsarbeiten
meine Erfahrung auch durch innerbetriebliche und öffentliche
Seminare, Vorträge, Workshops und Veröffentlichungen, aber vor
allem durch „training on the job“ also durch „Schulung direkt
am Arbeitsplatz und im Arbeitsprozess“ weiterzugeben.
Dabei achtete ich darauf, dass nur 10 % unserer verfügbaren Kapazität
für Schulungen eingesetzt wurden. Schwerpunkt unserer Tätigkeit
sollte „Die Arbeit vor Ort bzw. an der Front“ bleiben.
Seminararbeit:
Auf Wunsch des RKW-Bayern (Rationalisierungskuratorium der Deutschen
Wirtschaft) übernahm ich schon Anfang der 1970er Aufgaben im
Rahmen des RKW-Veranstaltungs- und Weiterbildungsdienstes, z.B.
- Referate für Erfahrungsaustauschgruppen
- Interne Schulungen bei Industrieunternehmen
- öffentliche RKW-Seminare
Dabei wurden u.a. folgende Themenkreise behandelt:
Leistungslohn/Lohndifferenzierung
Lagerorganisation und Lagerverwaltung
Lagertechnik und Lagertransporttechnik
Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung
Betriebsleiter steuern Kosten, Termine und Qualität
Ergonomische Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung
Qualitätssicherung
Aufbau einer Werksnorm
Projektmanagement
Betriebsdatenerfassung
Kennzahlen im Unternehmen
usw.
Durch das RKW wurde ich an ähnliche Institute in Österreich
(ÖPWZ = österreichisches Produktivitäts- und Wirtschaftszentrum)
und WIFI (= Wirtschaftsförderungsinstitut) und Südtirol (WIFI)
weiter empfohlen.
Weitere Auftraggeber für Weiterbildungsseminaren waren:
- RKW Landesverbände außerhalb Bayern
- Verschiedene Industrie- und Handelskammern
- Ein Schulungsinstitut der Bundeswehr
und mehrere Industrieunternehmen in den alten und seit 1990 auch
in den neuen Bundesländern, z.B. MBB, Krauss Maffei, Scheurich
Keramik, Karstens Keramik, Europa Karton, IHT Planungsbüro Magdeburg,
Ratio Projekt Ost Berlin, ADAC, Eterna usw.
Vorträge:
Parallel zur Seminartätigkeit wurden Vorträge zu verschiedenen
Themenkreisen für unterschiedliche Veranstalter gehalten, z.B.
- Ausbildung, Leistung und Lohn des Packers
Verlag Moderne Industrie
- Ausbildungskonzept für Packer
ZVEI (Zentralverband der Elektroindustrie)
- Transportverpackung in Mittel- und Kleinbetrieben
GfKGV (Gesellschaft f.d. kombinierten Güterverkehr)
- Rationalisierungsarbeit in der keramischen Industrie
Verein der keramischen Industrie e.V., Fachausschuß Steingut
- Den Wandel gestalten; Vortrag über die Vorgehensweise der Beratungsunternehmen
APR, ASA und Maier & Partner – eine Veranstaltung für Unternehmen
aus den 5 neuen Bundesländern.
- Einwegeverpackung – Mehrwegeverpackung
Arbeitsgemeinschaft Verpackung der RKW Landesgruppe Rheinland-Pfalz
- Kriterien für den Einsatz von Mehrwege-Transportverpackungen
und prinzipielle Lösungsansätze
Fachtagung „Verpackung und Logistik“ im Rahmen der Messe Verpackung
in Nürnberg
Veröffentlichungen:
1. Transportverpackung in Mittel- und Kleinbetrieben, Seite 30-48,
Transportkette 2
Schriftenreihe der Studiengesellschaft für den kombinierten Verkehr
e.V., Frankfurt am Main, 1977
2. Praxisbeispiele der Lagerverwaltung, Seite 441-445 im Buch
„Materialwirtschaft“ von
Prof. Dr. Horst Hartmann, Kiel; 1986
Deutscher Betriebswirte-Verlag GmbH
3. Praxisbeispiele für Betriebsanalysen, für das Buch „Angewandte
Betriebsanalyse“ von Prof. Dipl.-Kfm. Dr. Dr. B. Hartmann, TU
Berlin, Rudolf Hauffe Verlag; 1986
4. Entscheidungskriterien für die Auswahl von Transport-Mehrweg-Verpackungen,
für das RGV Verpackung, 32 S.; 1987
5. Leitfaden für Packabteilungen in Klein- und Mittelbetrieben
für Rationalisierungsgemeinschaft-Verpackung
6. Beitrag Controlling für das Deutsche Ingenieurhandbuch (Loseblattwerk)
Aus- und Weiterbildungskonzepte:
1. Mitarbeiterausbildung bei der Durchführung von Rationalisierungsprojekten
(Pilotprojekten);
„Training on the job“ für jeweils einen Auftraggeber.
2. Konzept für projektbegleitendes Betriebsleiter- und Meistertraining
in Form einer Workshop-Serie;
für jeweils mehrere Auftraggeber gleichzeitig.
3. Ausbildungskonzept für Schulung zum Thema „Qualitätssicherung“.
4. Ausbildungskonzept für die Schulung im „Projektmanagement
für den Serienanlauf neuer Kfz-Typen“.
5. Ausbildungskonzept für die Schulung von Vertriebsingenieuren
der 17 Außenbüros eines Fördertechnikkonzerns.
6. Modular aufgebautes, fachunabhängiges Ausbildungskonzept für
gewerbliche Arbeitnehmer in Industrie, Handel und Gewerbe –
unter besonderer Berücksichtigung der Ausbildungsbereiche „Packerei,
Lager und Versand“.
7. Kritische Diskussion des pädagogischen Strukturmodells der
H.B. Maynard und Co. Unternehmensberatung mit dem Verfasser dieser
Studie, die sich mit der Integration der pädagogischen, administrativen
und ökonomischen Teilsysteme eines Bildungsgesamtplans beschäftigt.
8. Als einer meiner Kollegen, der ein Bildungsinstitut betreibt
und mit ausgebildeten Psychologen und Pädagogen die Fortbildungsprogramme
für schwer erziehbare Jugendliche durchführt, bei der Durchführung
dieser Veranstaltungen im Raum Wiesbaden in Schwierigkeiten geriert,
führte ich die begonnene Maßnahme zu Ende und konnte dabei einen
Dialog mit den rebellierenden Jugendlichen aufbauen. Die daraus
gewonnenen Erfahrungen wurden dem Bildungsinstitut als Verbesserungskonzept
zur Verfügung gestellt.
Ausbildung im eigenen Unternehmen:
1984 erhielt ich von der IHK München und Regierung von Oberbayern
die Genehmigung eigene Lehrlinge auszubilden.
Zwei unserer Lehrlinge erhielten den Landkreispreis des Landkreises
Freising für hervorragende Leistungen.
Freie Mitarbeiter (meist REFA- und Industrial Engineering Fachleute)
wurden bei der Projektarbeit geschult.