APR Unternehmensberater Diether Sieghart - in Moosburg (zwischen Freising und Landshut) - Bayern
Informationen zu den Begriffen „Unternehmensberatung und Unternehmensberater,
Wirtschaftsberatung, Consulting, Consultant, Consultancy“ mit
Erläuterungen zu der
Geschichte dieser Branche, zum Markt, zum Berufsbild, zum Dienstleistungsprozess
und zur Kritik und Abgrenzung erhalten Sie unter „www.wikipedia.de/unternehmensberater“.
Die Entwicklung der APR-Unternehmensberatung und der dieses Beratungsunternehmen
tragenden Kernkompetenz „Industrial Engineering“ wurde in
den 50er Jahren durch Herrn KH Rammelt, den Rationalisierungsfachmann
bei Fa. Opel Dello in Hamburg und dessen Freund Dr. Ing. Pechhold
vom REFA Verband Darmstadt angestoßen und führte über folgende
Zwischenstationen zur Gründung der APR-Unternehmensberatung:
Berufliche Entwicklung von Dipl.
Ing. Diether Sieghart
* Unternehmensberater D. Sieghart arbeitete als Trainee bei der
Fa. Robert Bosch GmbH in Stuttgart mit Schwerpunkten in der Produktentwicklung
„Hydraulik“, Ausbildung zum Patentingenieur (wegen Dreisprachigkeit)
und Beschäftigung mit internen Rationalisierungsprojekten, u.a.
mit einem MTM-Kurzverfahren, die später bei BOSCH zur Gründung
des Produktbereichs „Industrieausrüstung“ führte.
* Parallel dazu Besuch der Abendkurse der baden-württembergischen
Verwaltungsakademie zur Ergänzung auf den Gebieten Betriebswirtschaft,
Volkswirtschaft,
Recht, sowie Besuch von Abendkursen über Patent- und Lizenzrecht.
* Planung des Aufbaus eines Betriebs zur Herstellung von
Kunststoff-Spritzgußformen und
Duroplast-Pressformen auf der grünen Wiese, als Assistent und
Stellvertreter des
Firmengründers.
* Start als Juniorberater bei der Unternehmensberatung Dipl.-Ing.
Wolfgang Voigt, der
während des 2. Weltkriegs Rationalisierungsprojekte in der Rüstungsindustrie
durchführte
und u.a. die Durchlaufzeiten bei der Herstellung von Kriegsschiffen
auf einer Danziger
Werft durch kreative Ansätze extrem reduzierte. Herr Voigt setzte
dabei das
Methodenrepertoire von REFA, AWF und RKW und später auch MTM
ein. In dieser Zeit
erhielt ich eine mehrwöchige REFA-Grundausbildung in Ludwigsburg.
| * Durch erfolgreiche Beratungsarbeit in der Porzellan- und
Keramikindustrie konnte ich mir eine eigene Gruppe von ca. 12
Beratern aufbauen, die alle neben handwerklicher Grundausbildung eine REFA- und/oder MTM-Ausbildung hatten. Wir führten in der Regel die Projekte bis zur erfolgreichen Übergabe einer reorganisierten Abteilung mit Leistungssteigerungen zwischen 20 und 60 % durch. Das führte durch Weiterempfehlungen innerhalb von wenigen Jahren zu ca. 30 Projekten in der Porzellan- und Keramikindustrie. * Gründung einer eigenen Unternehmensberatung, da ich nicht zu sehr auf die von Herrn Voigt bearbeiteten Branchen Keramik und Textil festgelegt sein wollte. Parallel zu den ersten eigenen Projekten erlaubte ich mir eine Ausbildung im MTM-Grundverfahren bei dem Experten Dipl.-Ing. Fankhauser (CH-Lausanne) und eine mehrwöchige Beraterausbildung an der Technischen Akademie in Wuppertal, dort u.a. bei Dipl.-Ing. Schimpke, dem Spitzenmann der Unternehmensberatung Kienbaum. Dipl.-Ing. Schimpke hatte ähnlich wie Dipl.-Ing. Voigt während des Kriegs anspruchsvollste Rationalisierungsprojekte in der Rüstungsindustrie und auch in anderen Industriezweigen in Deutschland erfolgreich abgewickelt. * Parallel dazu gab es eine enge Zusammenarbeit mit Dipl.-Kfm. R. Gurlitt von Fa. Schott in Nürnberg. Das Unternehmen Schott war auf Branchenvergleiche, technische und betriebswirtschaftliche Kennzahlenvergleiche, u.a. in der Keramikindustrie spezialisiert. Zusammen mit Herrn Gurlitt arbeitete ich damals auch Schulungsunterlagen für Klienten und für die Durchführung von öffentlichen Seminaren für die Gebiete „Betriebsdatenerfassung, Kennzahlenvergleiche, Benchmarking und Controlling“ aus. |
* Es folgte die Gründung der APR-Unternehmensberatung
zusammen mit Partnern, die
vorher Projektleiter bei Kienbaum, dem Frankfurter Institut, der
Unternehmensberatung
Knight-Wegenstein oder in großen deutschen Firmen waren, in denen
Projektarbeit mit
Unterstützung von McKinsey, AT-Kearney usw. durchgeführt wurden,
so dass unsere
Partnerschaft über ein breites und sehr tiefgehendes Erfahrungspotenzial
verfügte.
Über fast 10 Jahre hinweg arbeiteten wir mit 5 Partnern, 5 Angestellten
und 26 freien
Mitarbeitern äußerst erfolgreich. Bei einigen Firmen erhielten
wir von den Firmeninhabern
z.B. von Herrn Dr.-Ing. Herrmann Fendt über mehrere Jahre hinweg
eine Vielzahl von
Aufträgen. Bei Fendt in allen drei Werken und für alle damaligen
Produktbereiche, z.B.
Schlepper, Textilmaschinen, Werkzeugmaschinen, Gabelstapler, Wohnwagen.
* In all diesen Jahren gab es einen sehr offenen fachlichen
Erfahrungsaustausch mit
besonders kompetenten Kollegen, wie z.B. Dipl.-Ing. Göltenboth
(Industrial Engineering),
Dipl.-Ing. Bösherz (Lean Management) und laufende Fortbildung
bei unterschiedlichen
Veranstaltern auf den für unsere Klienten wichtigen Arbeitsgebieten.
Dies hat sich auch bis
2008 nicht geändert.
Es war für APR-Berater selbstverständlich uns am Berufs- und
Ehrenkodex der maßgebenden Standesorganisationen, z.B. VDI, VBI,
BDU, RKW usw. zu orientieren, z.B. Unabhängigkeit von Dritten,
Objektivität und Vertraulichkeit zu gewährleisten und Aufträge
nur dann anzunehmen, wenn wir dafür genügend Kompetenz hatten.
Ausnahmen gab es nur in Abstimmung mit unseren Klienten, am häufigsten
beim Element
„Kompetenz“. Viele Klienten, die unsere Arbeitsweise kennengelernt
hatten, baten uns
Aufgaben zu übernehmen, für die wir uns selbst nicht kompetent
genug einstuften.
In überraschender Weise erzielten wir aber gerade auf diesen
Arbeitsgebieten die größten
Erfolge.
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